MastMeister

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: August 2026

Hinweis für den Betreiber: Die Anbieterdaten sind noch nicht vollständig hinterlegt (src/lib/anbieter.ts). Ohne Firmenname, Anschrift und E-Mail ist die Seite nach § 5 ECG und Art. 13 DSGVO nicht vollständig.

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für die Überlassung der Software „MastMeister“ als Online-Dienst durch den Anbieter an landwirtschaftliche Betriebe. Abweichende Bedingungen der Kundin/des Kunden gelten nur bei schriftlicher Zustimmung.

2. Leistungsumfang

Der Anbieter stellt die Software über das Internet zur Nutzung bereit (Software as a Service), inklusive Speicherung der Betriebsdaten in einem Rechenzentrum in der EU, laufender Wartung und Weiterentwicklung. Ein Anspruch auf bestimmte Funktionen oder Schnittstellen zu Behörden- oder Abnehmersystemen (z. B. VIS, AMA, Schlachthof) besteht nur, soweit ausdrücklich vereinbart. Angestrebte Verfügbarkeit: 99 % im Monatsmittel, ausgenommen angekündigte Wartungsfenster und Störungen außerhalb des Einflussbereichs.

3. Pflichten der Kundin/des Kunden

Zugangsdaten sind geheim zu halten. Die eingegebenen Daten – insbesondere Aufzeichnungen zu Tierbestand, Düngung und Pflanzenschutz – sind auf Richtigkeit zu prüfen. Gesetzliche Melde-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten (z. B. AMA/VIS, ÖPUL, BAO) bleiben zur Gänze beim Betrieb. Die Software unterstützt dabei, ersetzt aber keine Meldung und keine fachliche oder steuerliche Beratung.

4. Preise und Zahlung

Es gilt die bei Vertragsabschluss vereinbarte Lizenzgebühr. Preise verstehen sich zuzüglich 20 % Umsatzsteuer. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Bei Verzug werden Verzugszinsen und angemessene Mahnspesen verrechnet; gegenüber Unternehmern gelten die Sätze des ZVG.

5. Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf die vereinbarte Periode und verlängert sich automatisch um dieselbe Dauer, sofern nicht bis einen Monat vor Ende gekündigt wird. Nach Vertragsende bleibt der Datenexport für 30 Tage möglich, danach werden Betriebsdaten gelöscht. Rechnungsdaten bewahren wir 7 Jahre auf (§ 132 BAO).

6. Rücktrittsrecht für Verbraucher

Verbraucher können binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten (§ 11 FAGG). Die Frist beginnt mit Vertragsabschluss. Für den Rücktritt genügt eine E-Mail an die im Impressum genannte Adresse. Beginnt die Nutzung auf ausdrücklichen Wunsch vor Fristende, ist ein anteiliges Entgelt zu zahlen. Für Betriebe, die als Unternehmer abschließen, gilt dieses Rücktrittsrecht nicht.

7. Datenhoheit, Datenschutz und Datensicherung

Alle eingegebenen Betriebsdaten bleiben Eigentum des Betriebs. Der Anbieter verarbeitet sie ausschließlich zur Vertragserfüllung als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; ein Auftragsverarbeitungsvertrag wird auf Verlangen beigebracht. Ein Export (JSON/CSV) ist jederzeit möglich. Der Anbieter sichert die Daten regelmäßig; der Betrieb ist angehalten, zusätzlich eigene Exporte aufzubewahren.

8. Nutzungsrechte

Die Kundin/der Kunde erhält ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software während der Vertragslaufzeit im eigenen Betrieb. Bearbeitung, Dekompilierung und Weitergabe der Software sind unzulässig.

9. Gewährleistung und Haftung

Es gilt die gesetzliche Gewährleistung. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und Personenschäden sowie bei krasser Fahrlässigkeit; im Übrigen ist die Haftung gegenüber Unternehmern auf die im letzten Jahr bezahlte Lizenzgebühr begrenzt. Nicht gehaftet wird für Folgen unrichtiger Eingaben, versäumter behördlicher Meldungen oder entgangenen Gewinns. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Bestimmungen ohne Einschränkung.

10. Änderungen

Änderungen dieser Bedingungen werden mindestens sechs Wochen vor Wirksamkeit per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht die Kundin/der Kunde nicht bis zum Wirksamkeitsdatum, gelten die Änderungen als angenommen; bei Widerspruch endet der Vertrag zum Wirksamkeitsdatum.

11. Rechtswahl und Gerichtsstand

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters; gegenüber Verbrauchern bleiben die zwingenden Zuständigkeiten nach § 14 KSchG unberührt.